Fototour und Wirtschaft & Politik: Rīga – Das wird sich in der Nähe des Zentrums der lettischen Hauptstadt mit dem Bau der Rail Baltica ändern – Das Infrastrukturprojekt mit den größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts

Bild: Rīga - Die historische Eisenbahnbrücke über die Daugava führt zum Hauptbahnhof von Rīga, der Hauptstadt Lettlands. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Historisch bedingt ist das Eisenbahnnetz der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, aber auch Finnlands bis heute in der 1520-mm-Breitspur ausgebaut. Alle genannten Länder gehörten geraume Zeit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zu Russland, die drei baltischen Staaten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1991 auch zur Sowjetunion. Die Breitspur ist ein großer wirtschaftlicher Vorteil für den Handel mit Russland und den Transit von Gütern in die eigenen Häfen, aber gleichsam ein großes Hemmnis für den Austausch von Gütern auf dem Schienenweg mit Westeuropa. Abhilfe aus diesem Dilemma soll die Rail Baltica schaffen, die letztendlich Helsinki, Tallin, Rīga, Kaunas und Warschau bzw. Berlin verbinden wird – mit der Normalspur und dem entsprechend 1435 Millimeter Spurbreite.

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Fototour: Rīga – Ein Schloss des Lichts ⌘ Die Nationalbibliothek Lettlands – Latvijas Nacionālā bibliotēka – oder Lettische Nationalbibliothek im Stadtteil Torņakalns am linken Ufer der Daugava

Bild: Sie ist wirklich ein Schloss des Lichts. Die Lettische Nationalbibliothek oder Latvijas Nacionālā bibliotēka in Rīga vom rechten Ufer der Daugava aus gesehen. Anfang Juni 2017.

Die Idee einer modernen Lettischen Nationalbibliothek am linken – westlichen – Ufer der Daugava in Rīga geht bereits auf die 1960-er Jahre zurück. Diese Idee wurde aber erst nach der Unabhängigkeit Lettlands von der Sowjetunion verwirklicht. Die Nationalbibliothek Lettlands – lettisch Latvijas Nacionālā bibliotēka – wurde zwischen 2008 und 2013 errichtet. Architekt war der Exillette Gunārs Birkerts, der auch die Federal Reserve Bank of Minneapolis plante. Die Nationalbibliothek wird auch Schloss des Lichts genannt.

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Fototour: Rīga – Die Evangelisch Lutherische Kirche – Lutera evaņģēliski luteriskā baznīca – oder Lutherkirche im Stadtteil Torņakalns am linken Ufer der Daugava

Bild: Rīga - Die Evangelisch Lutherische Kirche - Lutera evaņģēliski luåteriskā baznīca - im Stadtteil Torņakalns am linken Ufer der Daugava. Die neugotische Kirche wurde zwischen 1888 und 1891 erbaut.

Das linke Ufer der Daugava wird in Rīga auch als Pārdaugava – jenseits der Daugava – bezeichnet. Die Stadtteile waren lange Zeit nicht gut an die das Zentrum angeschlossen, weil feste Brücken erst spät erbaut wurden und vorher der gesamte Verkehr über Fähren oder Pontonbrücken abgewickelt wurde. Dennoch wuchs Rīga auch am linken Ufer des Flusses. Ein typischer Stadtteil des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ist Torņakalns. Prägend ist die Evangelisch Lutherische Kirche – die Lutera evaņģēliski luteriskā baznīca – auf einer Düne oberhalb und ein wenig abseits des Flusses Daugava.

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Fototour: Rīga – Der Hof der Familie Block im Stadtteil Torņakalns

Bild: Das Landhaus der Familie Block in der Vienības gatve im Stadtteil Torņakalns in Rīga.

In Rīga gibt es noch einige erhaltene Beispiele für Landgüter der reichen baltendeutschen Familien aus der Zeit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Das Landhaus oder der Hof der Familie Block befindet sich im Stadtteil Torņakalns unweit der Haltestelle der Tram 10 in der Vienības gatve. Das Landhaus wurde 1843 errichtet. Der relativ kleine einstöckige Bau weist an drei Seiten paarweise angeordnete toskanische Säulen auf.

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Fototour: Riga – Holzhäuser in Torņakalns mit OLYMPUS OM-D E-M1 und M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8

Bild: In der Indriķa iela im Rigaer Stadtteil Torņakalns befindet sich ein weiteres großes Holzhaus. OLYMPUS OM-D E-M1 mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8 ISO 400 ¦ f/7,1 ¦ 12 mm ¦ 1/60 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In der Nähe des Arkādijas parks in der Friča Brīvzemnieka iela und der Indriķa iela im Stadtteil Torņakalns von Rīga finden sich noch ein paar wenige Holzhäuser. Deren Erhaltungszustand ist meist nicht der allerbeste, aber sie zeigen die große Vielfalt an Stilen innerhalb der baltischen Holzarchitektur.

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Panorama: Pardaugava – Das andere Riga bei Nacht – Die Skyline von Torņakalns und Āgenskalns mit Nationalbibliothek, Swedbank Hochhaus und Vanšu Brücke

Die lettische Hauptstadt Riga hat viele Facetten. Einen komplett anderen Charakter als die auf der rechten Seite der Daugava liegende Altstadt haben die auf der linken Seite des Flusses liegenden Viertel Torņakalns und Āgenskalns. Hier in Pardaugava  – übersetzt Jenseits der Daugava -, das lange Zeit wegen seiner zahlreichen Holzhäuser als rückständig galt, wurden in den letzten Jahren einige beachtliche Hochhäuser gebaut.

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Panorama: Fast ganz Riga bei Nacht auf einem Foto – Vanšu Brücke, Schloss, Altstadt, Dom, Petrikirche, Akademie der Wissenschaften, Eisenbahnbrücke nach Torņakalns und Nationalbibliothek

Bild: Panoramaaufnahme von Riga kurz vor Weihnachten 2013 bei Nacht von der Terrasse des SWEDBANK HOCHAUSES aus gesehen.

Die Zeiten des Tageslichts hier in Riga sind um diese Jahreszeit naturgemäß kurz und auch das Wetter insgesamt ist eher nicht zum Fotografieren geeignet. Deshalb gilt es, jede günstige Stunde zu nutzen. Heute Nacht hat sich das Wetter in Riga gebessert und der Nebel ist gewichen. Eine gute Gelegenheit, ein Nachtpanorama von fast ganz Riga mit der Altstadt und einem Teil der Moskauer Vorstadt auf dem rechten Ufer und einem Teil von Torņakalns auf dem linken Ufer der Daugava zu erstellen.

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Fototour: Unterwegs am geschichtsträchtigen Bahnhof von Torņakalns – NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR

Auch wenn der Bahnhof im etwas heruntergekommenen Rigaer Vorort Torņakalns zweifellos seine besten Zeiten hinter sich hat, ist er doch für die Letten immer noch ein Ort der nationalen Identität. Von hier starteten nicht wenige Züge, mit denen unliebsame Bürger Lettlands samt ihren Familien während der ersten sowjetischen Besatzungszeit 1941 auf Nimmerwiedersehen in den Gulags Sibiriens verschwanden.

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Fototour: Unterwegs im Rigaer Vorort Tornakalns mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR

Vom Siegesdenkmal in Rīga ist es nur etwas mehr als eine viertel Stunde Fußmarsch in den Vorort Torņakalns. Hier wirkt die Großstadt teilweise fast wie ein Dorf – aber eben nur teilweise. Torņakalns ist geprägt durch Holzhäuser und eine intensive industrielle Nutzung. Daneben bietet der Stadtteil jede Menge Grünfläche bis hin zu riesigen vollkommen ungenutzten Flächen.

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