Fototour und Wirtschaft und Politik: Die Anziehungskraft der Städte in Lettland – Das ein wenig überraschende Ergebnis einer kleinen Statistikaufgabe

Bild: Ziepniekkalns ist ein Stadtteil von Rīga, der sich auf dem linken (westlichen) Ufer der Daugava befindet. Der Stadtteil wurde in den 1980er Jahren erbaut - und es gibt eigentlich nur Hochhäuser sowjetischer Prägung. Immerhin wurde hier nach der Unabhängigkeit versucht, die triste Architektur der Plattenbauten durch ein paar Pizzabuden aufzulockern. Klicken Sie auf des Bild um es zu vergrößern.

Lettland ist fernab der Städte ein dünn besiedeltes und ruhiges Land. Das merkt man, wenn man durch dieses Land fährt.  Es gibt viele einsame und ruhige Landstriche. Selbst in der lettischen Hauptstadt Rīga gibt es nahezu unbewohnte Areale. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, alle Städte Lettlands mit mehr als 20.000 Einwohnern zusammen zu rechnen und zu ermitteln, welche Fläche die Menschen dieses kleinen nordeuropäischen Landes zum Wohnen und Arbeiten nutzen. Das Ergebnis war ein wenig  überraschend. Fast sechzig Prozent der Menschen Lettlands leben auf nur wenig mehr als einem Prozent der Landesfläche.

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Fototour: Kandava – Ein Rundgang durch die Altstadt

Bild: Haus an der Pils illa in Kandava.

Kandava hieß früher Kandau und liegt im Herzen der historischen Provinz Kurland (lettisch: Kurzeme) in Lettland. Die Kleinstadt hat ungefähr 3.800 Einwohner und liegt auf mehreren Hügeln oberhalb des Tales des Flusses Abava. Neben dem Pulverturm, der Burgruine der Ritter des Deutschen Ordens (interner Link) und der evangelisch-lutherischen Kirche ist die Altstadt im Wesentlichen durch den zentralen Marktplatz und die Architektur des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt.

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Fototour: Kandava – Die Burgruine der Ritter des Deutschen Ordens und der Pulverturm oder Puvertornis

Bild: Der Park am östlichen Ende von Kandava beherbergt die Ruine der Burg des Deutschen Ordens und den Pulverturm.

Kandava ist eine Kleinstadt im Herzen der historischen Provinz Kurland – lettisch: Kurzeme – im heutigen Lettland. Kandava hieß früher Kandau und ist eine sehr alte Stadt, die erstmals im Jahre 1230 zum ersten Mal erwähnt wurde. Die Burg von Kandava wurde auf einem nach drei Seiten abfallenden Hügel vom Deutschen Orden bis zum Jahre 1253 errichtet. Die Burg wurde während der Großen Nordischen Kriege mehrfach zerstört und blieb danach eine Ruine.

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Fototour: Ein Rundgang durch die lettische Kleinstadt Kuldīga

Bild: Wiedersehensfreude. Ein kleiner Plausch unter Freunden geht immer. Kuldīga ist eine lettische Kleinstadt, in der man sich kennt. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 9 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Kuldīga (deutsch: Goldingen) ist eine beschauliche Kleinstadt im Westen Lettlands in der historischen Landschaft Kurzeme (deutsch: Kurland) und Sitz des Verwaltungsbezirks Kuldīgas novads. Die Stadt am Fluss Venta hat heute knapp 12.000 Einwohner und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Gegend um Kuldīga ist seit mindestens 4.000 Jahren besiedelt. Die Stadt besitzt seit dem Jahre 1355 das Stadtrecht und war seit 1368 Mitglied der Hanse und später zeitweise Hauptstadt des Herzogtums Kurland, das von 1561 bis zur Dritten Polnischen Teilung 1795 unter polnisch-litauischem Lehen stand.

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