Fototour und Wirtschaft und Politik: Die Anziehungskraft der Städte in Lettland – Das ein wenig überraschende Ergebnis einer kleinen Statistikaufgabe

Bild: Ziepniekkalns ist ein Stadtteil von Rīga, der sich auf dem linken (westlichen) Ufer der Daugava befindet. Der Stadtteil wurde in den 1980er Jahren erbaut - und es gibt eigentlich nur Hochhäuser sowjetischer Prägung. Immerhin wurde hier nach der Unabhängigkeit versucht, die triste Architektur der Plattenbauten durch ein paar Pizzabuden aufzulockern. Klicken Sie auf des Bild um es zu vergrößern.

Lettland ist fernab der Städte ein dünn besiedeltes und ruhiges Land. Das merkt man, wenn man durch dieses Land fährt.  Es gibt viele einsame und ruhige Landstriche. Selbst in der lettischen Hauptstadt Rīga gibt es nahezu unbewohnte Areale. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, alle Städte Lettlands mit mehr als 20.000 Einwohnern zusammen zu rechnen und zu ermitteln, welche Fläche die Menschen dieses kleinen nordeuropäischen Landes zum Wohnen und Arbeiten nutzen. Das Ergebnis war ein wenig  überraschend. Fast sechzig Prozent der Menschen Lettlands leben auf nur wenig mehr als einem Prozent der Landesfläche.

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Geschichte und Fototour: Cēsis oder Wenden – Der estnisch-lettische Freiheitskrieg und das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden

Bild: Blick auf das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden in Cēsis. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In der Nähe der Kleinstadt Cēsis im heutigen Lettland – die damals noch Wenden hieß – fand vom 19. bis 23. Juni 1919 die schicksalhafte Schlacht von Wenden zwischen estnisch-lettischen Truppen und der durch deutsche Freikorps verstärkten Baltischen Landeswehr statt. Die Baltische Landeswehr bestand im Wesentlichen aus der deutschbaltischen Bevölkerung Livlands, die sich auf Grund der politischen Verhältnisse und des Bürgerkrieges nach der Oktoberrevolution des Jahres 1917 ihrer nationalen Integrität beraubt sah. Die einmalige Gunst der Stunde nutzend, strebten Litauer, Letten und Esten zum ersten Mal seit vielen Jahrhunderten nach einer nationalen Unabhängigkeit…

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Fototour: Cēsis oder Wenden und das Neue Schloss mit dem Schlosspark oder Graf Karl von Sievers

Bild: Blick auf das Neue Schloss von Cēsis. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 7 mm ¦ 1/500 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Kleinstadt Cēsis im heutigen Lettland hieß bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Wenden. Sie hat ca. 17.000 Einwohner und liegt etwa 90 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Rīga. Neben der Ruine der mittelalterlichen Ordensburg hat Cēsis – wie auch Sigulda – ein Neues Schloss, das als Gutshof neben der Ordensburg errichtet wurde. Die Ruine der Ordensburg und die umgebende Parkanlage bilden heute den Schlosspark. Das Anwesen mit dem Gut wurde wurde im Jahre 1777 von Graf Karl von Sievers gekauft.

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Fototour: Cēsis oder Wenden und die Burg der Ordensritter oder die Wiege der Fahne Lettlands

Bild: Blick auf die Ordensburg von Cēsis. Die Burg wurde 1577 zerstört und ist seit dem Großen Nordischen Krieg endgültig eine Ruine. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/160 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Stadt Cēsis liegt im Nordosten des nordeuropäischen Staates Lettland am Ufer des Flusses Gauja. Die Stadt hat heute knapp über 17.000 Einwohner. Cēsis ist für lettische Verhältnisse ziemlich alt und wurde 1224 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die älteste Siedlung war ein befestigter Platz der lettgalischen Bevölkerung dieses Gebietes mit einer Umfriedung aus Holz. Dieser befestigte Platz wurde ab 1209 von einer aus in unmittelbarer Nähe aus Stein errichteten Burg der Ritter des Deutschen Ordens unter Druck gesetzt. Die Burg hatte den Namen Wenden.

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