Rīga -Eine kleine Geschichte einer großen Stadt: Die Geschichte von Rīga als Festungsstadt bis zum Jahre 1857

Last Updated on 2021-12-16 by Birk Karsten Ecke

Von der einstigen Festung Rīga sind heute kaum noch Reste erhalten. Die einst imposanten Festungsanlagen wurden im Wesentlichen nach dem Krimkrieg zwischen 1857 und 1863 geschleift, die Zitadelle nordöstlich der Krišjāņa Valdemāra iela etwa zwei Jahrzehnte später. Einen Eindruck von den früheren Ausmaßen der Festung Rīga und der Zitadelle kann man aber auch heute noch während eines ausgedehnten Spazierganges entlang des Stadtkanals vom Busbahnhof am Zentralmarkt an der Centrāltirgus iela über die Prāgas iela, die Radio iela, den Zigfrīda Annas Meierovica bulvāris, den Kronvalda bulvāris bis zum Passagierhafen an der Eksporta iela gewinnen.

Dieser Spaziergang führt durch den schönsten Teil der lettischen Hauptstadt, mit immer wieder wechselnden Impressionen einer einzigartigen Parklandschaft und der unverwechselbaren Architektur von Rīga. Dabei lohnt sich auch ein gelegentlicher Blick zurück. Der Stadtkanal von Rīga (lettisch Pilsētas kanāls) ist im Prinzip der Wassergraben der niedergerissenen Festung. Ein weiteres Überbleibsel der Festung – wenn auch nur indirekt – ist der Basteiberg (lettisch Bastejkalns). An seiner Stelle befand sich bis zur Schleifung der Festung in den Jahren zwischen 1857 und 1863 ein stark befestigtes Bollwerk. Nach der planmäßigen Demolierung der Festungsanlagen wurde das Gelände zusätzlich mit Baumaterial eines Teils der Festungsmauern aufgeschüttet und zu einem Teil der Parklandschaft um den Stadtkanal umgestaltet.

Bild: Der Basteiberg im Zentrum der lettischen Hauptstadt Rīga wurde aus Teilen der demoliert Festungsmauern errichtet. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Bild: Der Basteiberg im Zentrum der lettischen Hauptstadt Rīga wurde aus Teilen der demoliert Festungsmauern errichtet.
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