Wirtschaft & Politik: Rīga – Weshalb die Buden am Zentralmakt an der Gogoļa iela schon vor dem Bau der Rail Baltica abgerissen wurden – Steuerfreie Zigaretten für 50 Cent

Bild: In diesen Kiosken am Zentralmarkt von Rīga an der Gogoļa iela wurden illegale Zigaretten verkauft. Deshalb wurde seitens der Stastverwaltung Mitte Januar 2020 mit dem Abriss der Kioske begonnen. Der Zentralmarkt hatte das Areal an einen privaten Betreiber verpachtet. Aufnahme vom Dezember 2013. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Der Zentralmarkt in der Moskauer Vorstadt von Rīga hat sich in den letzten Jahren von einem Zentrum der Versorgung der Bevölkerung mit preiswerten Lebensmitteln zu einem wahren Touristenmagneten entwickelt. Die insgesamt fünf Hallen, die aus den Oberteilen ehemaliger deutscher Zeppinhallen aus Vaiņode bestehen, geben dem Markt ein besonderes Aussehen. Ein solcher Markt ist weltweit einmalig. Hier werden soviel Waren angeboten, dass der Platz in den Hallen nicht ausreicht. Auch auf den großen Freiflächen wird an Ständen und in Buden gehandelt. Im Außenbereich ist alles deutlich billiger, als in den Markthallen …

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Das Dannenstern-Haus – Dannenšterna nams – in der Mārstaļu iela in der Altstadt

Bild: Die Ruine des Dannenstern-Hauses - oder lettisch Dannenšterna nams - in der Altstadt von Rīga am Ende der Mārstaļu iela.

Die Altstadt von Rīga besteht im Wesentlichen aus restaurierten und herausgeputzten Gebäuden. Eines der wenigen nicht restaurierten Gebäude, das sich aber in einem besonders schlechtem baulichen Zustand befindet, ist das Dannensternhaus – oder lettisch Dannenšterna nams – am Ende der Mārstaļu iela. Das Dannenstern-Haus ist das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus des reichen Kaufmanns Ernst Metsue von Dannenstern. Er lebte um die Wende des 17. zum 18. Jahrhundert.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Seit langem nicht mehr genutzt – der verlassene Flughafen von Spilve rottet still vor sich hin

Bild: Portal der Eingangshalle des Flughafens Spilve im gleichnamigen Stadtteil von Rīga. In wenigen Jahren wird das einstmals stattliche Gebäude eine Ruine sein.

Spilve ist ein Stadtteil von Rīga am westlichen Ufer des Flusses Daugava. Er besteht im Wesentlichen nur aus dem alten Flughafen Spilve oder Spilves lidosta von Rīga, der während der Ära des Nikita Sergejewitsch Chruschtschow in den 1950er Jahren gebaut wurde und ein sehenswertes Beispiel der Architektur des sowjetischen Neoklassizismus ist. Mit dem Bau des modernen internationalen Flughafens RIX am westlichen Stadtrand von Rīga in den 1970er Jahren verlor Spilve immer mehr an Bedeutung und wurde schließlich für den öffentlichen Flugverkehr geschlossen. Der Flughafen Spilve wird nur noch selten für Übungsflüge und private Kleinflugzeuge genutzt. Das einst zweifellos imposante Empfangsgebäude ist wie so vieles in Rīga dem Verfall preisgegeben.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Vorübergehend wegen dringend notwendiger Renovierung geschlossen – Der Markt von Āgenskalns

Bild: Der Markt von Āgenskalns - Āgenskalna tirgus - in einer Innenansicht von 2014. Gut zu erkennen sind die grazil wirkenden und vernieteten Stahlträger der Dachkonstruktion. Der Markt ist mittlerweile wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Es scheint, als würde sich sich die Stadtverwaltung von Rīga nach und nach von den von ihr betriebenen Märkten trennen. Ein Beispiel ist der Markt von Āgenskalns oder Āgenskalna tirgus. Mit dem Bau des Marktgebäudes wurde im Jahre 1911 begonnen. Allerdings konnte der Markt erst nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1925 eröffnet werden. Der Architekt war der Stadtbaumeister von Rīga Reinhold Schmaeling (oder: Reinhold Schmeling). Die Markthalle ist in dem für diesen Architekten typischen Stil der Verwendung roter Ziegelsteine erbaut worden.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Das alte Hotel Rīga am Aspazias bulvāris am Rande der Atstadt

Bild: Eingangshalle des geschlossenen Hotel Rīga in der Altstadt der lettischen Hauptstadt.

Das alte Hotel Rīga am Aspazias bulvāris 22 gibt es so seit einigen Jahren nicht mehr. Im Jahre 1954 entstand an der Stelle mehrerer im Zweiten Weltkrieg ausgebrannter Häuser am östlichen Rand der Altstadt von Rīga ein mächtiges Hotel, das sich fast über einen ganzen Straßenzug erstreckte. Die Eingangshalle und die Lobby-Bar waren zweifellos in dem typischerweise monumentalen Stil der Ära Stalin oder Chruschtschow ausgebaut. Die Flure aller Geschosse waren endlos lang und großzügig geschnitten.

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