Fototour: Impressionen aus Filipów – Filipow – zwischen Suwałki (Suwalki – Suwalken) und Mrągowo (Sensburg)

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Ostpreußen ist heute nicht mehr vergleichbar mit dem, was vor dem Ersten Weltkrieg in dieser Gegend vorzufinden war. Der Ausgang des Zweiten Weltkrieges hat das traditionsreiche Ermland – heute Woiwodschaft Ermland-Masuren, nachhaltig verändert. Die deutschen Siedler wurden während des Zweiten Weltkrieges entweder evakuiert oder nach 1945 vertrieben. Dennoch ist die Gegend um den Ort Filipów in den Masuren so, wie man sich Ostpreußen gemeinhin vorstellt.

Die Landschaft ist geprägt durch kleine Bauernhöfe. Das ganze Jahr über wird von allen Familienmitgliedern bei der Bestellung, der Pflege und der Ernte gemeinsam gearbeitet. Eine Zwangskollektivierung wie in der DDR gab es nicht, und so sind die Polen mit ihrem Stück Land verbunden. Filipów liegt in unmittelbarer Nähe zur Grenze von Litauen und der russischen Enklave um Kaliningrad – dem früheren Königsberg. Von der Grenznähe ist aber nichts zu spüren.

Viele Häuser wurden neu erbaut, und auf dem Weg von Suwałki nach Filipów fühlten wir uns mehrfach in reiche Regionen Westeuropas versetzt. An den zwar sehr schmalen aber neu asphaltierten Straßen standen gepflegte neue Häuser und die Bauern hatten ihre Höfe in einem sehr guten Zustand. Nach der Enttäuschung von Litauen war dies das reinste Paradies – und das nur wenige Kilometer von der Verkommenheit der ehemaligen Sowjetrepubliken entfernt. Die Menschen waren sehr offen und uneigennützig – eine Eigenschaft, die uns im heutigen Polen sehr oft begegnet ist.

Besonders beeindruckt haben uns die gepflegten katholischen Friedhöfe, insbesondere der von Filipów. Dieser Friedhof muss keinen Vergleich zu Friedhöfen in Oberbayern oder bayerisch Schwaben fürchten. Im streng katholischen Polen ist auch für die Verstorbenen bestens gesorgt. Dicht gedrängt reiht sich Grab an Grab, eines schöner gestaltet, als das andere. Auch sonst klotzen unsere polnischen Nachbarn. Während unseres Besuches in Filipów wurden neue Bürgersteige gesetzt und die Straßen in der Ortschaft asphaltiert, was allerdings zu einem gewissen Verkehrsstau führte.

Alle Fotos auf dieser Seite © 2011 by Birk Karsten Ecke mit
¦¦ Nikon D300S ¦ AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR ¦ SIGMA 10-20mm F3.5 EX DC HSM
¦¦ DxO Optics Pro 6.6

Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.
Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen.Bild: In der Gegend um Filipow zwischen Suwalki und Mragowo. Die ländlich geprägte Gegend entspricht am Ehesten dem, was wir uns Ostpreußen vorstellen. 

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